Poetry Slam ist ein moderiertes Veranstaltungsformat, bei dem Menschen mit selbstgeschriebenen Texten gegeneinander antreten. Nach den Vorträgen entscheidet das Publikum darüber, welche Poetry Slammer*innen ins Finale kommen und wer am Ende gewinnt. Und genau das macht neben der Vielseitigkeit der Auftritte auch den eigentlichen Reiz aus. Denn statt einfach nur eine Show anzusehen, können die Zuschauer*innen mitentscheiden, wie der Abend verläuft. Indem sie für die Personen stimmen, von denen sie gerne mehr hören möchten. So ist jeder Abend etwas ganz besonderes – auch für uns Menschen hinter und auf der Bühne, die wir schon bei zahlreichen Shows dabei waren.

Ein wesentlicher Aspekt im Poetry Slam sind außerdem die drei goldenen Regeln, an die sich alle Auftretenden zu halten haben: selbstgeschrieben, keinerlei Kostüme oder Requisiten und ein festes Zeitlimit. Besonders Letzteres ist wichtig, damit nicht einzelne Slammer*innen zu viel Raum während einnehmen. Und damit der Abend schön abwechslungsreich bleibt. Was vor allem dadurch gewährleistet wird, dass es normalerweise keine thematischen oder stilistischen Vorgaben für die Texte gibt. Es ist also so ziemlich alles denkbar, was im Rahmen der Regeln möglich ist.

Meist sind Poetry Slams Abendveranstaltungen – zum Beispiel in einer Bar oder einem Theater. Aber natürlich kann ein Poetry Slam ebenso auch tagsüber stattfinden. Beispielsweise für eine Show während der Schulzeit oder im Rahmen eines Parkfestes oder Festivals.

Weitere Infos bekommst du in unserem Blog-Beitrag „Was ist Poetry Slam – Definition, Regeln, Geschichte & mehr“.

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